Der nächste MBSR-Kurs startet am 08. Oktober 2019 mehr Infos hier.

 

Energie folgt der Aufmerksamkeit
Die Geschichte von den zwei Wölfen

Sind wir Opfer oder Schöpfer

Die Sache mit der Wahrnehmung

DER INTEGRALE ANSATZ

        C.G.Jung                   K. Graf Dürckheim           Enomiya Lassalle                             Ken Wilber

Der integrale Ansatz stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Der Tiefenpsychologe C.G. Jung schaffte hierfür die Grundlage, welche durch das transpersonale Wissen Karlfried Graf Dürckheims, Enomiya Lassalles erweitert wurde und den Bogen zu Ken Wilbert schlägt. Der integrale Ansatz geht davon aus, dass der Mensch und die Welt ein Ganzes ist und nicht voneinander getrennt ist. Ein lebendiges System, das völlig aufeinander abgestimmt ist. Alle Ebenen (Körper, Geist und Seele) arbeiten zusammen, um ein optimales Miteinander hervorzubringen. Das erfordert eine multidimensionales Erfassen von Zusammenhängen, um die vielen Facetten die ein Mensch hat, ganzheitlich ins Bild zu setzen. Vor diesem Hintergrund versteht sich die integrale Arbeit als prozessorientiert und wertebasierte Arbeit, welche grundsätzlich die vier Grundbedürfnisse (Leben, Wachstum, Zugehörigkeit und Sinn) und deren Erfüllung im Blick hat. Die vier Säulen miteinander in Balance zu halten, sind Voraussetzung für ein ausgewogenes sinnerfülltes Leben 

 

"Stellen wir uns ein Spiel vor, dessen Regeln wir nicht kennen, wie z.B. das Spiel des american football. Wir schauen zu, sehen, wie sich die Spieler bewegen, und dennoch sehen wir nur einen bunten Ablauf von Ereignissen. Wir bemerken Tausende von Einzelheiten, verstehen das Spiel jedoch nicht und kommen vielleicht auch gar nicht auf die Idee, dass darin ein tieferer Sinn (oder Ordnung) verborgen liegt. Vielleicht wundern wir uns über bestimmte wiederkehrende Ereignisse, Regelmäßigkeiten und eine Art geheimnisvoller Regie und fragen uns, ob nicht doch mehr dahinter steckt als nur ein bunter Reigen von Ereignissen. Diese Wundern und die Suche nach der verborgenen Ordnung und Prinzipien nicht nur eines Spieles, sondern der Manifestation insgesamt mit allen Aspekten, ist das, was die Arbeit des integralen Ansatzes ausmacht."

 

zu Unternehmen

 

 

 

GEHRINGERECHTES LERNEN
Lernen ist ein ganzheitlicher Prozess

 

Am Lernen sind zwar alle Körperteile beteiligt, aber verarbeitet, verwaltet und gespeichert wird unser Wissen im Gehirn.

 

Unser Gehirn
Um genau zu sein können wir nicht von "dem" Gehirn sprechen, denn konkret sind es drei Gehirne. Im Laufe der Evolution wurde die Aufgabe des Gehirnes immer komplexer. Statt ein neues Gehirn zu erschaffen, wurde an das alte immer weiterangestockt, ähnlich wie bei einem Gebäude: Altbau, Neubau 1 und Neubau 2. Alle drei "Gebäude" sind zu einem Komplex verbunden und arbeiten zusammen.
Der älteste Teil des Gehirns ist das Stammhirn, auch Reptiliengehrin genannt. Es ist hauptsächlich für das Überleben und die Urinstinkte zuständig. Seine Stärke ist das Handeln. Dieser Teil des Gehirns steht für Verbundenheit mit dem Kollektiv. In ihm sind unsere Urreflexe beheimatet.


Das Limbische System ist deutlich jünger. Es ist sowohl für Emotionen als auch für die interne Biografie, die Lebenserfahrung, zuständig. Es wird auch Säugetiergehirn genannt. Hier lagert unsere Verbundenheit mit den Gruppen, den Familien usw.. Der jüngste Teil des Gehirns ist das Großhirn, der Neokortex. Der Neokortex beherbergt alle Erinnerungen, Ziele Träume, Vorstellungen, Hoffnungen und Befürchtungen und ist zum Beispiel auch für das dreidimensionale Sehen zuständig. Mit dem Entstehen dieses Teils unseres Gehirns entwickelte sich das Ich, die individuelle Persönlichkeit. Alle drei Teile sind miteinander verwoben und arbeiten hervorragend zusammen. Kein Teil ist wichtiger als das andere.

Die Hemisphären

Das Großhirn besteht aus zwei Hälften, den Hemisphären. Die beiden Gehirnhälften sind durch den
Corpus callosum - die Brücke oder Balken- verbunden: Er sorgt dafür, dass alle Informationen, die von der einen Gehirnhälfte behandelt und bearbeitet werden, auch die andere Gehirnhälfte erreichen. Unzählige Verbindungen gewähren einen perfekt funktionierenden Informationsaustausch. Jede der beiden Gehrin-
Hälften hat unterschiedliche Aufgaben. So steuert die linke Gehirnhälfte motorisch die rechte Körperseite und die rechte Gehirnhälfte die linke Körperseite. Wenn beide Gehirnhälften zusammenarbeiten, ergeben sich ein perfektes Team. Auch fürs Lernen ist dieses "Teamwork" unverzichtbar:
Die rechte Gehirnhälfte ist für künstlerische und intuitive Tätigkeiten, sowie für die Raumorientierung zuständig. Sie bearbeitet die Informationen ohne Bewertung und ohne Begrenzung. Folgende Begriffe lassen sich ihr zuordnen: kreativ, räumlich, ganzheitlich, unbeschränkte Wahrnehmung, keine Zeitgrenzen, unparteiisch. Ihre Sprache sind die Bilder, die Farben und die Symbole. Zu ihr gehört der Rhythmus, die Musik.

Die linke Gehirnhälfte ist hauptsächlich für unser analytisches Denken und für die verbale Aktivität verantwortlich. Sie verarbeitet Informationen nacheinander und zerlegt sie in kleinste Teilchen. Ihre Begriffe: analytisch, linear, Einzelheiten, überlegen, zeitorientiert, Selbstbild, parteiisch, Glaubenssystem. Ihre Sprache ist das gesprochenen und geschriebene Wort.

Wenn beide Gehirnhälften harmonische aufeinander abgestimmt sind, können wir nicht nur kreativen,
son
dern wir meistern gleichzeitig unsere täglichen Routineaufgaben und nehmen darüber hinaus noch andere Möglichkeiten wahr. In dem Moment, in dem beide Gehirnhälften perfekt zusammenarbeiten, sind wir voll bewusst. Manchmal erleben wir diesen Glücksmoment, aber leider viel zu selten. Da uns in einem bewussten Zustand ganz andere Gehirnkapazitäten zur Verfügung stehen, als wenn wir nur einen Teil unseres Gehirns nutzen, liegt es nahe, zu überlegen, wie die zusammenarbeite der beiden Gehirnhälften unterstützt und gefördert werden kann.

 

Eine Methode ist die Kinesiologie
Mit Hilfe der Kinesiologie, wird das Gehrin mittels einer Kombination aus ungewohnten Bewegungsaufgaben mit koordinativen, kognitiven und visuellen Aufgaben gefördert. Dabei wird nicht so lange geübt, bis eine Automatisierung eintritt sondern es erfolgt ein Aufgabenwechsel bzw. eine Steigerung, wenn von zehn Versuchen fünf bis sechs klappen. Diese Übungen regen neuronale Lernvorgänge an, bindet neue Gehirnzellen ein, verbessert die Stressresistenz, verzögert dementielle Symptome, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit des visuellen Systems

Gegenwart

Der Dalai Lama wurde gefragt, was ihn am meisten überrascht; er sagte: „Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.“

Warum Stress krank macht

GEDULD

Man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,

die Tief von Innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann;

Alles ist Austragen - und Gebären...

 

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,

ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

 

Er kommt doch!

 

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,

die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,

so sorglos, still und weit...

 

Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen

und versuchen, die Frage selber lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben und wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

 

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Frage lebt,

lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken,

eines fremden Tages in die Antwort hinein.

 

Rainer Maria Rilke